Bericht der Taten des Herren Kyril von Ackernfurt
wie sie sich wahrhaftig zutrugen im Orte Grunewald
im Jahre 997 vRdG

Trauer und Angst herrschten in Grunewald. Drachen, Räuber und eine Dürre drangsalierten die Bewohner. Es war große Not. Da machte sich auf Kyril von Ackernfurt zu beenden die Not. Und mit ihm zogen die Kyler Legionen und viel Volks, zu töten Räuber und Drache. Böse Mächte stellten sich in seinen Weg. Doch erfüllte der Anblick des Protectors die Herzen der Feinde mit Furcht. So wurden sie einfach in die Flucht geschlagen. Im Lager war großer Jubel als die siegreichen Einheiten erschienen.

Mannigfaltig Volks war im Ort. Viele waren dem Aufruf der McKyles gefolgt, gegen die Fährnisse anzugehen. Alte Schriften aus der Bibliothek derer von McKyles wurden studiert. Viele waren in fremden Zungen und nur fachkundige konnten sie in mühevoller Arbeit übersetzen. Große Angst überfiel das Dorf, als Echsenwesen auf magische Art direkt am Schutzstein des Dorfes erschienen und im Nichts wieder verschwanden. Kyril von Ackernfurts Erscheinung alleine im Kreise der Legion vertrieb die Spukgestalten. Auch das fremde Wesen aus den Wassern bei Grunewald wurde schnell wieder zurückgetrieben.

Als die allgnädige Sonne mit ihren Schatten die Nacht verjagte, wurde der gnädige Herr von Ackernfurt von ihr begrüßt. Viel Aktivität war schon im Dorfe. Die derer von McKyles riefen erneut alle Schriftkundigen zusammen, um Rat zu halten über die Bedeutung der Schriften. Böse Vorzeichen begleiteten die Geburt der Sonne. Die Kraft des Schutzsteins erlahmte. Und alsbald erschien im Lager ein Gehörnter, unantastbar für Jedermann. Er verfolgte gar manchen tapferen Recken und Kundigen. Erst der mutige Einsatz der Legion unseres Herren bringt das Unwesen dazu, von seinem Tun abzulassen. Furcht überfiel alle im Dorfe. Doch der Herr von Ackernfurt trat unter die Leute und ihr Mut erhob sich zu neuer Stärke.

So konnte das Wesen auch ein zweites mal in die Flucht geschlagen werden. Sogar die Gefangenen, die es jedes mal nahm, mussten von ihm wieder frei gelassen werden. Gestärkt mit neuem Mut machten sich viele unter der Anleitung des Herren von Ackernfurt auf, die Umgebung zu erkunden. Viele Spuren von Echsenwesen und Dämonen wurden gesichtet und gemeldet. Doch weder Räuber noch Drachen konnten dem Mut der Bewohner wanken lassen. Vielerlei Gerüchte waren zu vernehmen. So sollte ein neues Drachenbaby geboren worden sein. Doch die tapfere Kyler Legion und die sie begleitenden Drachenjäger gaben allen Mut und die Zuversicht, die Probleme zu überwinden. So brachen auf die Drachentöter zu finden den Hort. Von der Vorsicht getrieben, trafen sie auf den Lindwurm. Die große Balista - mächtig und viel gepriesen - wurde in Position gebracht und mit der Hilfe der Götter zwei Pfeile in den Laib des Lindwurms getrieben. So verstarb das Untier.

Entsetzen trat in das Herz der Siegreichen, als in ihren Kreis ein weiterer, weit mächtigerer Drache trat. Doch mutig traten die Recken auch diesem Lindwurm entgegen. Heldenhaft war der Kampf der Recken. Vielgerühmt der Tod der beiden Kämpen, die neben der zerstörten Balista ihr Leben ließen. Doch groß war die Trauer, als sie Kameraden sie zu Grabe trugen. Gleichzeitig brachen andere auf, die restlichen Geheimnisse um die Macht über den Drachen zu lüften. Die Gelehrten und Schriftkundigen schwärmten aus, alte Quellen an heiligen Orten zu studieren.

Doch Unglück überkam die Gruppen. Als ein Zug die alt ehrwürdige Burg zu erkunden sucht, traf ein Fluch den tapferen Zwerg, der das Versteck einer Truhe zu öffnen suchte. Versteinert wart er und gnädige Seelen brachten ihn zurück zum Dorf, wo sich erst nach langer Zeit einer Heilzauber für ihn fand. Größer noch war das Unglück der Truppe, die die Höhlen des alten Ordens der Hornwächter aufsuchten. Trotz vielfacher Rieten und Beschwörungen war die Expedition nicht vom Glück gesegnet. Zwar gelang es ein wertvolles Buch zu erringen. Doch stürzte die Höhle ein und gar mancher erlitt dabei mannigfache Pein. Alle waren sich einig, dass den Unternehmungen die Glückspendende Hand unseres Herrn Kyril von Ackernfurt fehlte. Er selbst und seine getreuen Tapferen der Kyler Legion beschützten derweil den Ort vor Unbill. Er selbst stand im Zentrum und gab die Befehle. Und kein Übel überkam den Ort. Vielerlei Schriften brachten die Ausgeschwärmten von ihren Zügen zurück. Gar mannigfaltige Erkenntnisse wurden gefunden. Und so entstand der Plan, den Drachen in den See zu verbannen. Dieser Plan wurde von allen Gut geheißen.

Mannigfach waren die Vorbereitungen. Hilfe kam aus vielen Richtungen. Fremdartige Wesen trafen ein zur Unterstützung des Rituals. Alle guten Kräfte waren nur darauf gerichtet, die Kraft des Schutzsteins in das Horn zu übertragen, aus dem sie ursprünglich kam. Große Unruhe erfasste das Lager ob des Zeitpunktes der Umwandlung. Denn die Geister der Nacht waren schon lange aufgezogen und die Morgendämmerung war näher als die Abenddämmerung. Doch die schwarzen Kräfte des Drachen und der Echsenmenschen ließen keine Zeit. Noch bevor das Ritual gewirkt werden konnte, fielen die Horden der Dunkelheit in Form der Echsenmenschen über das Lager her. Hundert mal Hundert kamen aus der Nacht. Doch die tapferen Recken im Lager stellten sich ihnen entgegen.

Unser Herr von Ackernfurt stand an erster Stelle in den Schlachtreihen. Wild wogte der Kampf hin und her. Der Gehörnte erschien erneut und rief gefallene Gegner ins Leben zurück. Schrecken erfüllte das Herz aller. Doch die Kraft und der Mut unseres erlauchten Herren erfüllte alle mit Zuversicht und so wurden die Angreifer vernichtet. Viele tapfere Recken erleideten Wunden. So auch unser Herr. Doch unter dem Jubel aller gelang es den Heilern die Wunden zu heilen.

Kurz war die Freude über den Sieg. Der Drache kam. Furcht und Panik ergriff den Ort. Und ein einfacher Barbar wurde auserkoren das Horn zu blasen. Die Götter hatten es mit der Kraft des Schutzsteins versehen. Und der Drache folgte dem Hornbläser. So wurde der Drache in den See verbannt.

Groß war der Jubel. Allerorts wurde der Name Kyle von Ackernfurts gepriesen.
Sogar der neue Tag war voller Hoffnung und begrüßte alle mit Sonnenschein.

Und der Herr von Ackernfurt trat auf und sprach Recht gegen jedermann. Dieb oder gesetzestreuer Bürger - ein Jeder bekam seinen Lohn. Und aller erkannten die Weisheit unseres Herren. So groß war die Furcht vor seiner starken Hand, dass die Banditen selber ihr Lager verließen und sich in wilder Flucht von dannen machten.

So war dieser Tag ganz der unseres hohen Herren Kyle von Ackernfurt.

Daselbst aufgeschrieben im Jahre 997 vRdG


Zurück zu den Veranstaltungen....